Göttersturz

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Mein schönstes Cover bisher?

Aus einer einzelnen Idee wird eine Fantasy-Reihe

Eigentlich mag ich keine Fantasy, die in fremden Welten spielt. Elfen mit spitzen Ohren, grobschlächtige Orks, Frauen in knappen Kettenhemd-Bikinis – das ist mir alles immer etwas zu dick aufgetragen gewesen

Wie es anscheinend bei vielen gewesen ist, hat ein Mann mit Eisenbahnermütze und Weihnachtsmann-Aussehen das geändert: George R. R. Martin. In seiner epischen Serie „Das Lied von Eis und Feuer“ tauchen phantastische Kreaturen wie Drachen nur am Rande auf. Im Vordergrund stehen machtpolitische Intrigen, Gefühle, Beziehungen. Weil er ein großes Wissen über das Mittelalter angehäuft hat, was sich u. a. an Parallelen der Handlung zu den englischen Rosenkriegen zeigt, ist seine Welt deutlich an diese raue Realität angepasst.

Ich könnte noch Ewigkeiten damit verbringen, von dieser Reihe zu schwärmen. Fakt ist, dass „Game of Thrones“ einen großen Einfluss auf eine Idee hatte, die mir ungefähr vor einem Jahr gekommen ist:

Was wäre, wenn Jungfrauen dafür ausgebildet werden, einem Gott geopfert zu werden?

Was wäre, wenn sie zu diesem Gott durch ein unwirtliches Land eskortiert werden müssten?

Was wäre, wenn einer der Eskorteure sich in die Jungfrau verlieben würde?

Das sind so in etwa die Grundgedanken für „Göttersturz“ gewesen. Es sollte nur eine Novelle sein, aber beim Schreiben merkte ich schnell, dass die Welt noch viel mehr hergeben kann. Aber ich hatte nicht vor, jedes Mal einen Wälzer von 800 Seiten zu schreiben. Stattdessen wird es immer kurze Episoden geben, etwa 150 Seiten lang, die jeweils aus der Sicht einer anderen Person geschrieben sind – mit völlig anderen Hintergründen, Persönlichkeiten und Geschichten: Diebe, Söldner, Heilerinnen, Entdeckerinnen, gescheiterte Ritter, Kinderspione und noch viele mehr.

Den Auftakt macht also „Das Efeumädchen“, Hauptperson ist Corellius Adanor, ein Söldner, der schnell in einen Gewissenskonflikt gerät: Auf der einen Seite seine aufkeimende Liebe, auf der anderen die Freundschaft zu seinem Schildbruder.

Klappentext:

Eine Legende besagt, dass nur ein Efeumädchen den Zorn des großen Gottes Orchon besänftigen kann. Nur eine Jungfrau, so erlesen und schön wie der Efeu, der in Galyrien so selten ist. Aus diesem Grund zieht alle dreißig Jahre eine vom Ewigen Konzil zusammengestellte Eskorte von Kriegern und Forschern aus, um die Erwählte zu ihrem Gott zu bringen. Der Weg dorthin ist lang und gefährlich, führt durch die unerforschten Leeren Lande, und der mitziehende Söldner Correlius ist sich alles andere als sicher, ob sie jemals heil zurückkehren werden – und ob das Efeumädchen tatsächlich den Tod verdient hat. Also schmiedet er einen Plan …

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