CARLSEN IMPRESS | EIN RESÜMEE

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Quelle: carlsen.de/impress

 

Das falsche Buch des falschen Autors zur falschen Zeit im falschen Imprint. Über eine Versuchsanordnung, die ordentlich schief läuft. Eine Geschichte über die Unvermeidbarkeit des Scheiterns.

Ich wollte schon seit längerer Zeit dieses Kapitel aus meiner Schreibbiographie aufarbeiten. Dieses Jahr, in dem ich einen schriftstellerischen Neuanfang wage, erscheint mir als guter Zeitpunkt.

 

EIN GROSSES MISSVERSTÄNDNIS

 

Impress ist das eBook-Imprint von Carlsen. Seit August 2013 am Start, liefert es jeden Monat eine Fuhre an fünf eBooks aus. Kurze Zeit lief auch das zweite Imprint Instant Books nebenher, das aber schnell von seinem erfolgreichen Zwilling Impress abgehängt worden ist. Das Genrespektrum beim Imprint reicht von Romantasy bis zum klassischen Jugendbuch. Hauptsache, es gibt einen starken, männlichen Love Interest. Die Zielgruppe sollte selbsterklärend sein.

Erstmal vorweg: Programmleiterin Pia und ihr Team leisten bei Impress herausragende Arbeit. Die Betreuung, die ich dort erfahren habe, war immer absolut freundlich und professionell. Selbst in den Tagen, als klar wurde, dass sich die Wege trennen würden. Erfolge wie die Pan-Trilogie von Sandra Regnier oder die Rockstar-Reihe von Teresa Sprosser sind klare Beweise dafür.

Bis dato bin ich der einzige männliche Autor bei Impress. Das sagt schon viel darüber aus, was das große Missverständnis gewesen ist. Meine High-Fantasy-Reihe „Göttersturz“, deren erster Band einer der Starttitel von Impress war, fiel völlig aus dem Raster. Brutal, derb, kein Fokus auf Romantik, mehr „Game of Thrones“ als „Twilight“. Gerade deshalb bin ich Impress dankbar, trotzdem eine Chance mit dieser Reihe bekommen zu haben. Freue mich sogar ein wenig, dass Schreibstil und Idee scheinbar so gefallen haben, dass man über das falsche Genre hinweggesehen hat.

„Göttersturz“ war ein Experiment. Eine waghalsige Versuchanordnung. Das falsche Buch des falschen Autors zur falschen Zeit im falschen Imprint.

 

DER LABORUNFALL

 

Scheitern hat eine wunderschöne Unvermeidbarkeit. Während Erfolge manchmal unerklärlich zu sein scheinen, lassen sich die Faktoren von Misserfolgen problemlos herleiten. Siehe oben.

Ich kann nicht beurteilen, ob der erste „Göttersturz“-Teil ein guter oder schlechter war. Auf Amazon hat er 3.8/5 Sternen, auf Lovelybooks 3.5/5 Sternen und in irgendeinem Buchblog bestimmt 5/5 Büchercookiekrümel oder sowas. Knapp überdurchschnittlich also.  Warum gibt es eigentlich kein Rotten Tomatoes für Bücher?

Auf jeden Fall kann ich sagen, dass es kein erfolgreiches Buch war. Ganz im Gegenteil. Würde ich es heute noch einmal schreiben, würde ich vieles anders machen. Größerer Umfang, Charaktere weiter ausbauen, nicht immer nur im FlixBus auf der Fahrt zu meiner Freundin in Nürnberg schreiben. Aber Fehler sind ja bekanntlich da, um gemacht zu werden. Gerade beim Schreiben.

Diese Melange aus literarischem „Am falschen Ort zur falschen Zeit“ und meinem Mangel an Erfahrung führte zu den unweigerlichen Folgen:

 

„Leider kamen die Gefühle nicht gut rüber, was ich sehr schade fand. Ich wusste nicht genau, was das Efeumädchen für Gefühle hegt. Jedoch bei Corellius war es relativ eindeutlich. Außerdem war es an vielen Stellen einfach zu brutal.“

– cupakeks, Rezension auf Lovelybooks

 

„Und viel Romantik kam auch nicht in der Geschichte vor. Die Liebesgeschichte kommt meiner Meinung nach viel zu kurz. Wie Jalina für Corellius empfindet hat sich mir bis zum Ende hin nicht wirklich erschlossen.“

– meinelesewelt, Rezension auf Lovelybooks

 

Die beiden zitierten Passagen zeigen ganz gut die glibbrige Sauerei, zu der dieser Laborunfall mit einem umgekippten Reagenzglas voll „Genre verfehlt, setzen 6!“ geführt hat. Welchen Sinn dieser Eintrag auch immer haben wird, zumindest zeigt er sehr plakativ auf, wie wichtig Zielgruppe und Genre bei der Vermarktung des Buches sind.

Ob dieses Experiment auch hätte klappen können? Müßig, sich solche Fragen zu stellen. Impress ist auf jeden Fall kein Vorwurf zu machen. Sich beim Start eines neuen Imprint genretechnisch breit aufzustellen, ist ganz normal. Weder hat es an Marketing, noch an Betreuung gemangelt.

Zu meinem Glück hatte ich schon einen Vertrag über zwei Bände geschlossen, bevor abzusehen war, dass der erste ein Flop werden würde. Veröffentlichung sollte im November ’13 sein, Abgabe war im September. Also habe ich den Großteil des Schwedenurlaubs schreibend verbracht. Eine meiner besten Schreiberfahrungen, wie ich im Nachhinein sagen muss. Und auch das Ergebnis – „Göttersturz: Der Galgenaufstand“ – ist deutlich besser als der Vorgänger. Ich habe aus den Fehlern des Vorgängers gelernt, die Lovestory ausgebaut, die Figuren stärker in den Vordergrund gestellt. Hätte ich etwas mehr Zeit gehabt, wäre wohl auch der Handlungsaufbau etwas stringenter gewesen. Im Gegensatz zu vielen meiner anderen Jugendsünden ist „Galgenaufstand“ noch immer eine Story, mit der ich zufrieden bin.

Natürlich half der zweite Teil nicht, auch wenn er durch die Bank gute Kritiken bekam. Kinder und Brunnen und einmal reingefallen und so. Long story short: Es folgte noch eine Kurzgeschichte im Sammelband „Zehn Mal Fantastische Weihnachten“ und fertig war die Zeit bei Impress.

 

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Die Drei von der Tankstelle | Quelle: carlsen.de

VON PROLOGEN UND EPILOGEN

 

Die meisten Schreibratgeber raten davon ab, einen Prolog oder Epilog zu schreiben. Viele Autoren haben trotzdem eine kleine Schwäche für diese Art der Anfangs- und Schlusskapitel. Genauso wie ich.

Mein Epilog für Carlsen Impress ist gleichzeitig auch mein vorläufiger Epilog für das Veröffentlichen gewesen. Ich habe weitergeschrieben, wahrscheinlich so intensiv wie nie zuvor, tagsüber in der Werbung, abends manchmal an meinem Krimiprojekt. Ich bin dankbar für diese Zeit. Dankbar für die Erfahrungen. Dankbar für den Namen Carlsen, der mir die eine oder andere Tür geöffnet hat. Dankbar für das kleine Sümmchen Geld, das dabei rumgekommen ist.

Heute ist außer den typischen oberflächlichen Facebook-Freundschaften und ein paar vereinzelten Erwähnungen hier und da nichts mehr von meiner Zeit bei Impress übrig. Das Imprint hat sich seine eigene Romantasy-Blase mit großer Fanbase gebaut, die in mir höchstens noch eine gewisse Befremdlichkeit auslöst. Eine Welt, die nie meine gewesen ist.

Aber jeder Epilog kann auch wieder ein Prolog für eine neue Geschichte sein. Und dieses Jahr möchte ich eine neue Geschichte anfangen. Ein Romanprojekt ist abgeschlossen, weitere in der Pipeline. Dazu später mehr.

 

CARLSEN IMPRESS | EIN RESÜMEE

Göttersturz

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Mein schönstes Cover bisher?

Aus einer einzelnen Idee wird eine Fantasy-Reihe

Eigentlich mag ich keine Fantasy, die in fremden Welten spielt. Elfen mit spitzen Ohren, grobschlächtige Orks, Frauen in knappen Kettenhemd-Bikinis – das ist mir alles immer etwas zu dick aufgetragen gewesen

Wie es anscheinend bei vielen gewesen ist, hat ein Mann mit Eisenbahnermütze und Weihnachtsmann-Aussehen das geändert: George R. R. Martin. In seiner epischen Serie „Das Lied von Eis und Feuer“ tauchen phantastische Kreaturen wie Drachen nur am Rande auf. Im Vordergrund stehen machtpolitische Intrigen, Gefühle, Beziehungen. Weil er ein großes Wissen über das Mittelalter angehäuft hat, was sich u. a. an Parallelen der Handlung zu den englischen Rosenkriegen zeigt, ist seine Welt deutlich an diese raue Realität angepasst.

Ich könnte noch Ewigkeiten damit verbringen, von dieser Reihe zu schwärmen. Fakt ist, dass „Game of Thrones“ einen großen Einfluss auf eine Idee hatte, die mir ungefähr vor einem Jahr gekommen ist:

Was wäre, wenn Jungfrauen dafür ausgebildet werden, einem Gott geopfert zu werden?

Was wäre, wenn sie zu diesem Gott durch ein unwirtliches Land eskortiert werden müssten?

Was wäre, wenn einer der Eskorteure sich in die Jungfrau verlieben würde?

Das sind so in etwa die Grundgedanken für „Göttersturz“ gewesen. Es sollte nur eine Novelle sein, aber beim Schreiben merkte ich schnell, dass die Welt noch viel mehr hergeben kann. Aber ich hatte nicht vor, jedes Mal einen Wälzer von 800 Seiten zu schreiben. Stattdessen wird es immer kurze Episoden geben, etwa 150 Seiten lang, die jeweils aus der Sicht einer anderen Person geschrieben sind – mit völlig anderen Hintergründen, Persönlichkeiten und Geschichten: Diebe, Söldner, Heilerinnen, Entdeckerinnen, gescheiterte Ritter, Kinderspione und noch viele mehr.

Den Auftakt macht also „Das Efeumädchen“, Hauptperson ist Corellius Adanor, ein Söldner, der schnell in einen Gewissenskonflikt gerät: Auf der einen Seite seine aufkeimende Liebe, auf der anderen die Freundschaft zu seinem Schildbruder.

Klappentext:

Eine Legende besagt, dass nur ein Efeumädchen den Zorn des großen Gottes Orchon besänftigen kann. Nur eine Jungfrau, so erlesen und schön wie der Efeu, der in Galyrien so selten ist. Aus diesem Grund zieht alle dreißig Jahre eine vom Ewigen Konzil zusammengestellte Eskorte von Kriegern und Forschern aus, um die Erwählte zu ihrem Gott zu bringen. Der Weg dorthin ist lang und gefährlich, führt durch die unerforschten Leeren Lande, und der mitziehende Söldner Correlius ist sich alles andere als sicher, ob sie jemals heil zurückkehren werden – und ob das Efeumädchen tatsächlich den Tod verdient hat. Also schmiedet er einen Plan …

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Ab 08.08. erhältlich!

Göttersturz

Spannung I

Allein dieses Wort. Spannung. Was ist überhaupt Spannung? Auf Federn kann Spannung sein, ebenso wie auf Muskeln. Jeder ist angespannt, wenn er gleich ein Vorstellungsgespräch oder ein Date hat. Schwitzige Handflächen, nervöses Zittern, Herzflattern.

Kann man es denn mit einem Roman schaffen, den Leser in dieselbe Hysterie wie vor dem entscheidenden Elfmeter seiner Lieblingsmannschaft zu versetzen? Verdammt nochmal, ja!

Was es dazu braucht?

Erstens: Konflikte. 

Sie sind die großen Zahnräder im Mechanismus der Geschichte, die sie am Laufen halten. Dabei unterscheidet man in zwei Arten von ihnen: äußere und innere. Zunächst einmal etwas zu den äußeren Konflikten, die sich am leichtesten erklären lassen. Als Beispiel nehme ich hier mal die „Star Wars“-Saga (natürlich nur die alte Trilogie, über die Jar-Jar-Binks-verseuchte neue breiten wir den Mantel des Schweigens. Please, Mr. Abrams, don’t fuck it up!). Zum einen ist die Science-Fiction-Opera jedem geläufig, der auch nur mal in die Nähe eines Fernsehers gekommen ist, zum anderen sind es nun mal sehr klassische, sehr gute Geschichten.

Was für Konflikte gibt es also in „Star Wars“? Zum Beispiel in der Episode „Das Imperium schlägt zurück“? Lasst uns mal überlegen … Darth Vader verfolgt die Helden Luke, Han Solo und Leia. Luke will nicht wahr haben, dass der dunkle Sith sein Vater sein soll. Han Solo hat immer wieder Zwistigkeiten mit Lando Calrissian und Leia. Luke streitet sich mit Yoda, der denkt, dass er noch nicht für eine Konfrontation mit Vader bereit ist. Han Solo wird von seinen Schulden und somit von seiner Vergangenheit eingeholt, repräsentiert vom Kopfgeldjäger Boba Fett. Okay, das sind jetzt – mal nachzählen – allein fünf Konflikte und noch längst nicht alle.

Äußere Konflikte sind beispielsweise die Jagd Vaders auf die Helden, die Streitereien innerhalb der Gruppe, die Lebensgefahr, in der sie allgegenwärtig schweben. Also alles Sachen, die von außen kommen. All das erzeugt Spannung. Daraus sollte man jetzt aber nicht ableiten, dass man seinen Roman mit ständigen Verfolgungsjagden und Schießereien vollkleistern muss. Äußere Konflikte finden auf mehreren Ebenen statt, die Figuren werden unterschiedlich bedroht: Ihr Leben, ihr sozialer Status, ihre Freiheit, ihre Finanzen, ihr Job, etc. Das lässt sich gut an der Maslowschen Bedürfnishierarchie darstellen, die vielleicht ein paar aus der Psychologie kennen. Sie zeigt an, was wir am allermeisten brauchen, um eine gewisse Zufriedenheit erlangen zu können.

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Okay, seht ihr diese Pyramide? Jetzt stellt euch vor, sie steht für euren Hauptcharakter. Greift im Laufe der Handlung so viele Ebenen seiner Pyramide wie möglich an. Lasst ihn hungern, lasst ihn Durst leiden, verpasst ihm Schlafmangel. Raubt ihm jegliche Sicherheit, was seinen Wohnort und seinen Arbeitsplatz angeht. Verwickelt ihn in heftige Wortgefechte und tiefe Gräbenkämpfe mit seiner großen Liebe, seinen Freunden und lasst ihn seine soziale Position einbüßen. Und, natürlich, lasst ihn zweifeln, verzweifeln, sich schämen, trauern, sich minderwertig fühlen.

Damit wären wir auch gleich bei der zweiten Art von Konflikten, den inneren. Das hängt eng mit der Charakterentwicklung zusammen, mit der ich mich im Folgenden auch noch befassen möchte. Im Laufe der Handlung sollten eure Figuren eine Wandlung durchlaufen. Das macht sie interessant und das zeigt auch, dass die Ereignisse nicht einfach an ihnen vorbeiziehen. Auch hier ist wieder die Sternenkrieg-Saga ein gutes Beispiel. Über den Verlauf der drei Teile entwickelt sich Luke von einem recht naiven Bauernjungen zu einem abgeklärten Jedi-Ritter. Wenn das nicht mal eine Wandlung ist. Dabei durchläuft er eben mehrere innere Konflikte. Er muss den Tod seines Mentors Obi-Wan verkraften, sich mit Vader auseinandersetzen und – der innere Konflikt schlechthin – sich zwischen der guten und der dunklen Seite der Macht entscheiden. Wenn ihr eine erste Idee für eine Geschichte habt und aus ihr einen Plot entwerfen wollt, dann nutzt dazu Konflikte. Überlegt euch erst den größten Konflikt, dann geht immer weiter ins Detail.

Also, was hilft noch bei der Entstehung von Spannung? Dazu benutze ich mal die selbstentworfenen Begriffe „Grundspannung“ und „Erwartungsspannung“.
Was es mit diesen auf sich hat, erfahrt ihr im zweiten Teil zum Thema Spannung. Stay tuned!

Spannung I

Nicht noch ein Schreibratgeber

Schreibratgeber gibt es in so großen Mengen wie Instagram-Bilder von irgendwelchen Mahlzeiten auf Facebook. Es gibt gute und schlechte, ebenso wie Blogs (etwa das tolle „Schriftsteller Werden“) und Schreibschulen, zum Beispiel die Lübbe Academy. Also warum soll ich jetzt auch noch damit anfangen, meine verqueren Gedanken zu diesem Thema ins virtuelle Nirwana zu schießen?

Weil das hier gar kein Schreibratgeber wird (wie der Titel ja eigentlich schon verrät).

Ganz davon abgesehen, dass ich mich mit Anfang 20 und vier Veröffentlichungen noch gar nicht dazu in der Position sehe, irgendwem hier etwas vordiktieren zu wollen, habe ich da überhaupt keine Lust drauf. Das übliche Gewäsch zum Thema Wortwiederholungen, Adjektivitis, Spannungsbögen und Beschreiben mit allen Sinnen kann man schon tausendfach überall lesen.

Das hier soll eher eine Art Artikelsammlung werden. Ich will mich mit ein paar Themen beschäftigen, die ich in der Form von Essays aufarbeiten werde. Das umfasst meine Meinung, meine Erfahrungen und, ja, auch vielleicht Tipps zu gewissen Unterthemen der Schreiberei. Einen roten Faden oder eine Gliederung wird es nicht geben. Der rote Faden wird allein meine Laune sein. Zwischendurch werde ich auch ein paar Zitate zum Thema schreiben posten, ganz „hipster-mäßig“ auf irgendein Symbolbild gepappt (man muss ja irgendwie Inhalt produzieren). Mal schauen, wo das Ganze drauf hinausläuft.

Das erste Thema steht auf jeden Fall schon fest. Es geht um eine der zentralsten, gleichzeitig aber auch ungreifbarsten Sachen: Spannung.


Nicht noch ein Schreibratgeber

Meine Wenigkeit

Am 24. Oktober 1992 bin ich Duisburg auf die Welt gekommen. Das Schreiben hat sich bis dato wie ein roter Faden durch mein Leben gezogen. Schon in der Grundschule habe ich in den Pausen meinen Klassenkameraden selbstgeschriebene Geschichten vorgelesen, die noch voller Drachen, Samurai, Riesenroboter und Aliens waren.

Über die Jahre wurde die Angelegenheit immer ernster. Nachdem ich bereits zwei Romane geschrieben und kleiner Wettbewerbe gewonnen hatte, entschloss ich mich zum ersten Mal dazu, gezielt für eine Buchveröffentlichung zu schreiben. Dies gelang auch mit dem Fantasyroman „NEXUS – Der Tod sei mit dir“, den ich 2010 an den Action-Verlag vermittelt habe und der als Hörbuch erscheinen wird.

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Dadurch fühlte ich mich so ermutigt, dass ich gleich den Kurzroman „Der Mosaikleger“ hinterher schob, der in der Reihe „Lesetrips“ im Hamburger Doplpack-Verlag erschienen ist.

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Im dritten Werk „Pestland“ habe ich mich jetzt zum ersten Mal an ein historisches Szenario gewagt. Da ich mitten in der Duisburger Altstadt lebe, konnte ich für den Roman an Originalschauplätzen in Duisburg und am Niederrhein recherchieren. Der historische Roman ist im März 2013 im Acabus-Verlag erschienen.

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Ansonsten studiere ich Kommunikations- und Medienwissenschaft in Düsseldorf und arbeite nebenberuflich im Online-Marketing eines großen Internet-Unternehmens. In der Freizeit bin ich viel auf Reisen, lese, zeichne, koche und mache (sporadisch) Sport.

Meine Wenigkeit